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1000 Fragen an mich selbst - #22

Sonntag, 28. Juni 2020

1000 Fragen an mich selbst www.nanawhatelse.at


Es wurde mal wieder höchste Eisenbahn, mich ein paar kniffligen Fragen zu stellen. Brettspiel-Favouriten, Duschrituale, Mittagsschläfchen: Heute dreht sich alles um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens.

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421: Welches Ritual hast du beim Duschen? 
Zuerst *piep* und dann *piepe* ich mich. Wenn anschließend alles *piep* ist, bleibt mir nur noch, mit einem lasziven Hüftschwung aus der Dusche zu watscheln und dem angelaufenen Spiegel zuzuhauchen: „The shower is your stage, baby.“ 


422: Wie gefährlich ist deine Arbeit? 
ˈvɛri ˈdeɪnʤrəs. æz ə ˈlɪŋgwɪst juː ɑːr ɪn ˈkɒnstənt ˈdeɪnʤər ɒv ˈfɔːlɪŋ ɪn lʌv wɪð wɜːdz ænd ˈlæŋgwɪʤɪz mɔːr ænd mɔː. 


423: Welchen Kinofilm hast du genossen? 
Die Box Trolls haben mir vor einigen Jahren das witzigste Kinoerlebnis meines Lebens beschert. Der letzte Film, den ich im Kino gesehen hab (in diesem früheren Leben, als man noch Kinos besuchte und Restaurants und durch den Park schlenderte und knutschen zwar manchmal nicht so ganz erlaubt, aber auch nicht gesetzlich verboten war), war ich in „Der Unsichtbare“, der (auch wenn er mich nicht 100% überzeugt hat) mich mit einigem Stoff zum Grübeln versorgt hat und davor in „Knives Out“, der eher lahm war… 
Meistens sind es aber ohnehin nicht die Filme, die ich ganz und gar „genieße“, die bei mir hängen bleiben. 


424: Welches Brettspiel magst du am liebsten? 
DKT. Das Monopoly des Bergvolks. 


425: Wem hast du zuletzt eine Postkarte geschickt? 
Meiner Oma. 


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426: Wie eng ist deine Beziehung zu deinen Verwandten? 
Wirklich eng ist meine Beziehung nur zu meinen beiden Schwestern, meinen Eltern und einer Großcousine, die ich heiß und innig liebe und die meine Marotten sehr geduldig ertragen. 
Beim Rest heißt’s: Naja, da hab ich halt `nen Bekannten zum Verwandten. Ich versteh mich mit allen gut, gröle aber nicht lautstark „We are family“, wenn wir uns sehen. 


427: Wann hast du zuletzt in ein Mikrofon gesprochen? 
Hach, was für ein Trigger. Daran will ich gar nicht mehr denken. *mic-drop* 


428: Hast du gelegentlich Freizeitstress? 
Nein? Ja? Freizeit? What? Wie war noch die Frage…? 


429: Was sind die drei schönsten Ereignisse des heutigen Tages? 
Fun Fact: Meine Schwestern und ich schreiben jeden Tag die Top 3 eines jeden Tages auf. An manchen ist es (zu) einfach, drei schöne Erlebnisse/Gedanken/Begegnungen aufzuschreiben, die den Tag besser, schöner, erinnernswert machen, an manchen ist es beinahe unmöglich, D R E I Dinge zu finden, über die man sich gefreut hat. Ob das eine Frage der (falschen) Perspektive ist oder manche Tage einfach wirklich so witzlos sind, kann ich nicht beantworten.

Worüber habe ich mich also heute gefreut: 
1) Mein neues Waschmittel duftet wunderbar. 
2) Ich hab erfolgreich Erdbeer-Himbeer-Marmelade gekocht und an jeden verteilt, der im Umkreis von 10 Kilometern zu finden war und sich nicht rechtzeitig versteckt hat. 
3) Die Notiz eines Vor-Mir-Lesers in einem Bibliotheksbuch.


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430: Machst du manchmal einen Mittagsschlaf? 
Ich mag es sehr, am Wochenende nach dem Essen ein wenig auf dem Sofa zu lümmeln, zu lesen oder mich von irgendeinem Podcast berieseln zu lassen, aber Mittagsschläfchen halte ich nicht mehr. Ach, wem mache ich hier eigentlich was vor… 


431: Findest du es wichtig, dass deine Meinung gehört wird? 
Nein. In den allermeisten Fällen nicht. 
Oft begnüge ich mich mit der Rolle der stillen Zuhörerin und bin zufrieden damit. Wenn der Stuss, der geredet wird, allerdings zu abstrus, menschenfeindlich oder schlichtweg inhaltlich vollkommen unhaltbar wird, schalte ich mich je nach Situation aber schon mehr oder weniger lautstark ein. 


432: Was ist dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel? 
Gar nichts. Diese eigenartige Haltung, die suggeriert, dass Männer und Frauen von verschiedenen Planeten stammen, ist mir viel mehr ein Rätsel. 


433: Kannst du dich gut beschäftigen? 
Ja. Ich finde immer etwas zu tun, zu lesen, zu grübeln. 


434: Kannst du Dinge leicht von dir abschütteln? 
Ich bin da eher wie der Bi-Ba-Butzemann, der sein Säckchen brav immer mit sich rumschleppt. 


435: Wie voll ist dein Bücherregal? 
Übervoll. Überüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberüberübervoll. Aber es hat wundersamer Weise immer noch was Platz. <3 



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436: Bist du mit deiner Handschrift zufrieden? 
Hm. Hand und Hirn haben da schon vor langem eine Kosten-Nutzen-Rechnung angestellt, deren Ergebnis eine Handschrift ist, die bzgl. ihrer Performanz aus allen ökonomischen Gesichtspunkten optimiert ist (ich glaube, ich kenne niemanden, der schneller schreiben kann als ich) – die aber bzgl. ihres Erscheinungsbildes große Einbußen hinnehmen musste bis zu dem Unleserlichkeitsgrad, den nur Ärzte überschreiten dürfen. Sie ist also nicht die schönste, aber sie funktioniert und ist meine. Also ja, ich bin zufrieden mit ihr und mag sie irgendwie auch. 


437: Können deine Hände machen, was dein Kopf will? 
Neeeein. Und es macht mich manchmal irre. 


438: Wie oft am Tag schaust du in den Spiegel? 
Selten. Gibt ja nichts, was ich nicht schon das ein oder andere mal gesehen hätte: Nach dem Zähneputzen morgens (weil ich prinzipiell überall Zahnpasta hab), wenn/falls ich mich schminke, nach dem Zähneputzen abends (falls mich Peter Pan nachts doch noch mal abholen kommt, will ich auch im Pyjama halbwegs präsentabel aussehen). 
Und wenn ich Mohnweckerl esse, nochmal dazwischen. Ihr wisst, was ich meine. 


439: Klagst du schnell über körperliche Beschwerden? 
Ich finde ja, ich bin richtig hart im Nehmen, obwohl ich mich praktisch an keinen Tag meines leidvollen Lebens erinnern kann, an dem ich nicht irgendwo ein furchtbares Aua hatte. 


440: Klickst du auf Facebook manchmal „Gefällt mir“, obwohl du anderer Meinung bist? 
Ich nutze Facebook kaum noch und klicke auch selten auf den Like-Button. Zuckerberg sollte mal über einen Gefällt-mir-nicht-Button nachdenken, der würde der österreichischen Mentalität so viel mehr entsprechen. 


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