Seiten

1000 Fragen an mich selbst - #17

Montag, 4. Februar 2019

Winter www.nanawhatelse.at 1000 Fragen an mich selbst

1000 Fragen an mich selbst geht in die nächste Runde. Dieses Mal ganz philosophisch, mit ziemlich viel Tiefgang und wie immer unzensiert ehrlich.


321: Was gibt dem Leben Sinn?
Warum schmeckt Buchstabensuppe besser als normale Nudelsuppe? Wie konnte der Mann mit der toten Katze am Kopf Präsident der USA werden? Warum können Hummeln fliegen, aber ich nur davon träumen? Es gibt Fragen, die man nicht so einfach beantworten kann. Deshalb wäre schon allein der Versuch einer pauschalen Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens ziemlich sinnbefreit, finde ich. Für MEIN Leben kann ich sagen: die Begegnung mit außergewöhnlichen Menschen und der innige Wunsch, die Welt ein eitzerl besser zu machen.


„Die große Frage der Philosophie aber bleibt: 
Wenn das Leben sinnlos ist, wie lässt sich dann die Buchstabensuppe erklären?“
Woody Allen


322: Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?
Dass blindes Vertrauen doof ist, man nicht nur für andere, sondern auch für sich einstehen muss und dass MEHR meist nur bei nicht-greifbaren Dingen auch wirklich BESSER bedeutet.

323: Wie alt fühlst du dich?
Das ist sehr unterschiedlich. Beim Aufstehen wie 90, beim Schlafen-Gehen wie 9. #nurnocheineminute #ichwillnochnichtschlafen

324: Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?
Auch DAS ist sehr unterschiedlich. Von "ganz passabel..." bis "Wer hat diese Vogelscheuche in mein Bad gestellt?!?!?" war da schon alles dabei.

325: Kannst du gut zuhören?
Dachte ich immer. Ist aber tatsächlich eine Baustelle, an der noch gearbeitet wird.

326: Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?
Magst du das Fleisch nicht doch kosten? 
Fühlt sich das komisch an, wenn man eine Zwillingsschwester hat? 
Du kommst aus einem Skigebiet und gehst nicht gerne Ski fahren?
Wann ist es denn bei dir soweit?
Wann hast du bitte Zeit, so viel zu lesen? 

327: Ist alles möglich?
Zum Glück und leider: Ja.

328: Hängst du an Traditionen?
Jein. Es gibt Traditionen, die meiner Meinung einfach gar keine Daseins-Berechtigung (mehr) haben und denen ich als aufgeklärter Mensch keine Träne nachweinen würde. Ich denke da an ganz viel, was auf dem Mist von Religion gewachsen ist oder unter dem Motto "Das war doch schon immer so, never change a running system, blablablaquatschmitsauce" weiterläuft und einfach nicht aus den Köpfen der Menschen und der Gesellschaft rauszukriegen ist. Da hieße es bei mir: Pfiat di, Tradition. Und auf Nimmerwiedersehen. Aber so lustige Insider-Traditionen in der Familie sind einfach unbezahlbar und schön und würde ich nie missen wollen.

329: Kennt jemand deine finstersten Gedanken?
Komm nääääääherrr, wenn du dich trrrraust. Dann flüstere ich sie dir ins Ohr.

330: Wie sieht für dich der ideale Partner aus?


331: Wonach sehnst du dich?

- einem Surfboard, Sonne, Meer und Juli
- Menschen, die denken, bevor sie reden
- Schokopudding mit Himbeersauce


332: Bist du mutig?
Sagen wir: Ich arbeite daran.

333: Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?
Ja. Bedeutet aber auch, dass es für vieles eine nicht-richtige Zeit gibt.

334: Wofür bist du dir zu schade?
Ich bin mir zu schade dafür, Endlos-Diskussionen mit Menschen zu führen, die meinen "Das ist halt so" sei ein stichhaltiges Argument. Das merke ich immer wieder und in den letzten beiden Jahren ganz massiv. Auch, dass ich mir zu schade dafür bin, mich von Energieräubern ausnutzen zu lassen, musste ich erst lernen. Und für geschmolzene Osterhasen-Schokolade, die mir dann als Nikolo untergejubelt wird, bin ich mir auch zu schade. 

335: Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?
Stellt man sich wahrscheinlich romantischer vor als es ist. Ich denke, ich könnte recht gut mal für ein Weilchen aussteigen, aber so ganz ohne meine Herzensmenschen wär's auf Dauer nix für mich.

336: Wann warst du zuletzt stolz auf dich?
Als ich mein Jahresziel für mich definiert habe. Und als ich vorgestern meine ersten veganen Zucchini-Brownies aus dem Ofen geholt habe. <3 #freudentränchen

337: Bist du noch die Gleiche wie früher?
Nein. Aber genauso oft, wie ich die, die ich mal war, vermisse, bin ich froh, dass ich die, die ich mal war, nicht mehr bin.

338: Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?
Purer Zufall, ein bisschen Glück und jede Menge Talent, das mir ungefragt in die Wiege gelegt wurde. *hüstel* 

339: Welche schlechten Angewohnheiten hast du?
Heferl-Gucken. Ich kann einfach nicht warten, bis das Essen am Teller liegt. Mein Tipp: Direkt aus dem Topf kosten. Dann schmeckt's gleich nochmal so gut. Ist die bösen Blicke allemal wert.

340: Verfolgst du deinen eigenen Weg?
Gibt ein paar Menschen, die so ein gaaaaanz bisschen Erwartungsdruck auf mich ausüben. Es fällt mir zugegebenermaßen ziemlich schwer, mich ganz davon zu befreien, aber ich nehme mich mittlerweile ganz bewusst an der Nase und tue das, was ich für mich und meine Zukunft für richtig halte. Blöd ist's natürlich, wenn die Sache in die Hose geht, aber dann kann man sich wenigstens selbst am Ende nichts vorwerfen. 


Winter in Salzburg www.nanawhatelse.at 1000 Fragen an mich selbst

Alle bisherigen Beiträge der Reihe

Keine Kommentare: