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1000 Fragen an mich selbst – #1

Samstag, 17. Februar 2018

1000 Fragen an mich selbst. #1 Sonnenblumenfeld Untersberg www.nanawhatelse.at


Inspiriert von Johanna von PINKEPANK möchte ich mir dieses Jahr 1000 Fragen stellen und versuchen (!), diese mit bestem Wissen und Gewissen und ehrlich zu beantworten. Warum? Weil es euch vielleicht interessiert, wer die Person ist, die hinter diesem Blog steckt, wie sie tickt, was die denkt, welchen Nagellack sie auf den Zehen trägt und welcher Gedichtband ihr liebster ist. Und weil ich vielleicht auch noch die eine oder andere Kleinigkeit über mich selbst dabei erfahre.

Das Ergebnis dieses kleinen Kennenlernens gibt es wohldosiert in kleinen Portiönchen von 20 Fragen von jetzt an jeden Samstag hier zu lesen. 


1.        Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? 
Ich habe heute das erste Mal im Februar eine Postkarte mit einer Weihnachtsbriefmarke aufgegeben, gestern das erste Mal von Daniel Brühl geträumt und vor zwei Tagen Karten für mein erstes Konzert von Brian Fallon gekauft. Ob es da kausale Zusammenhänge gibt?
2.        Mit wem verstehst du dich am besten?
Mit meinen beiden Schwestern.
3.        Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?
Mit dem Grübeln über Dinge, die sich nicht ändern lassen.
4.        Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Ich mag schwarzen Humor und Witze, deren Pointen ganz unerwartet einschlagen.
5.        Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
Ja.
6.        Woraus besteht dein Frühstück?
Ich frühstücke nie; wenn ich riiichtig viel Zeit habe, gibt’s einen Tee.
7.        Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
Daniel Brühl.
8.        In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?
Wir haben den gleichen Gerechtigkeitssinn und Humor und teilen die Leidenschaft fürs Lesen und Scrabbeln.
9.        Was machst du morgens als erstes?
Heiß duschen.
10.    Kannst du gut vorlesen?
Ich lese zu schnell und kann meine Stimme nur leiden, wenn die Sterne besonders günstig stehen. Abgesehen davon: naturalmente!




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11.    Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Gar nie. In Österreich bringt das Christkind die Geschenke. Und es schuldet mir noch immer mehrere Babykätzchen.
12.    Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?
Da gibt’s eigentlich nichts.
13.    Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Geduld.
14.    Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Fernseher besitze ich keinen. Aber ich beginne regelmäßig Serien, wobei kaum eine mich lange genug begeistern kann, dass ich am Ball bleibe. Zuletzt konnten mich „The Marvelous Mrs. Maisel“ und "This is us" recht begeistern.
15.    Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
Das letzte Mal vor einigen Jahren mit ein paar Freunden. Ein Erlebnis, das alles in allem als mittelschwere Katastrophe zu verbuchen war und gerade deshalb unglaublich lustig war und unvergessen bleibt.
16.    Wie alt möchtest du gerne werden? 
Für mich zählt da Qualität vor Quantität.
17.    An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
Es war zwar kein Urlaub, aber an meine Zeit in Australien. Jeden Tag bin ich in Versuchung, mir ein Flugticket nach Down Under zu kaufen.
18.    Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
Echter Liebeskummer tut so weh, dass er schlichtweg verboten werden sollte. Das kombiniert mit meinem Hang zum Grübeln ergibt eine ziemlich schmerzhafte Mischung. Zum Glück ist mein Herz nun schon sehr lange davon verschont geblieben.
19.    Hättest du lieber einen anderen Namen? 
Jein. Da mich mit meinem Taufnamen sowieso niemand ruft und mein Spitzname ganz erträglich ist, kann ich mit der Situation ganz gut leben. Mein Nachname „Grübler“ passt zudem verteufelt gut zu mir; nomen est omen.
20.  Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? 
        Wenn ich morgens vor dem Kleiderschrank stehe und eigentlich einen Rock anziehen will, mich in allerletzter Minute aber doch noch umziehe und in Jeans aus dem Haus gehe. Wenn mir Stunden (Tage, Wochen) nach einem Vorstellungsgespräch noch immer beim Gedanken daran Röte in die Wangen steigt und ich verzweifelt denke: „Mann, was hab ich denn da für einen Blödsinn zusammengefaselt?“. Wenn ich das Gefühl habe, meine Menschenkenntnis versagt total (im Endeffekt aber dann doch wieder nur rechthaberisch beweist, dass sie immer recht hat).