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[Rezension] Hundswut von Daniel Alvarenga

Montag, 17. August 2026

Hundswut von Daniel Alvarenga


Gefährlich waren die Geschichten, die niemand erzählte. Die Geschichten über Geschehnisse, von denen später alle so lange behaupteten, nicht dabei gewesen zu sein, bis sie es selbst glaubten. Die Geschichten, die ein ganzes Dorf vergessen konnte, noch bevor sie vorbei waren. Die Geschichten, von denen jene, die sie erlebt hatten, wenn man sie später nach ihnen fragte, nichts mehr wussten. Sie schliefen nicht mehr, aßen zu viel oder zu wenig, schlugen ihre Kinder und Frauen, versoffen Haus und Hof, verwandelten sich in völlig neue Menschen, aber sie wussten von nichts.
(Aus: Hundswut von Daniel Alvarenga, S. 238-239)

 

Das verrät der Klappentext: In der bayerischen Provinz will man 1932 noch nichts von dem wissen, was in München vor sich geht. Hier nehmen die Bürger die Dinge noch selbst in die Hand. Als bestialische Morde das Dorf erschüttern, gilt es für den Bürgermeister und seinen Gemeinderat, die Gräueltaten schnellstmöglich aufzuklären.

Während man zunächst vermutet, dass ein Wolf im nahen Wald sein Unwesen treibt, verdichten sich bald die Gerüchte, dass es sich um einen menschlichen Täter handeln muss. Dem Hauptverdächtigen, dem Einsiedler Joseph Köhler, soll kurzerhand der Prozess gemacht werden, doch dieser beteuert vehement seine Unschuld. 

Spätestens als Dorfpfarrer Hias den mittelalterlichen Hexenhammer zurate zieht, geraten die Ereignisse außer Kontrolle, und nur die Ehefrauen der Dorfoberhäupter können noch versuchen, dem grausigen Wahnsinn ein Ende zu bereiten. [Textrecht: HarperCollins]

[Rezension] Dunkle Momente von Elisa Hoven

Donnerstag, 16. Juli 2026

[Rezension] Dunkle Momente von Elisa Hoven auf www.nanawhatelse.at

 

Was ist unser Leben mehr als die Menschen, die darin zu Hause sind?
(Aus: Dunkle Momente von Elisa Hoven, Seite 254–255. Textrecht: FISCHER Taschenbuch)

Das verrät der Klappentext: „Jede Tat hat eine Geschichte.“ Eva Herbergen ist Strafverteidigerin mit ganzer Seele. Ihre Aufgabe ist es, Menschen vor Strafe zu bewahren: die berühmte Schriftstellerin, den gebrechlichen Millionär, die überforderte Stiefmutter. Sie weiß, es braucht nicht viel, dass aus einem Menschen ein Verbrecher wird, vielleicht sogar ein Mörder. Es genügt ein dunkler Moment, der die Wendung markiert – zum Opfer oder zum Täter. Auch Eva kämpft mit diesen Grenzen, die sie selbst schon überschritten hat, mit den blinden Flecken unserer moralischen Verurteilung. Mit jedem Fall, den Eva erzählt, in dem die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Recht verschwimmt, lösen sich ihre Gewissheiten auf. Bis sie sich fragt, welche Konsequenzen sie ziehen muss.

1000 Fragen an mich selbst #28

Dienstag, 14. Juli 2026

1000 Fragen an mich selbst auf www.nanawhatelse.at


Es geht in die nächste Runde der Reihe 1000 Fragen an mich selbst. Mit im Gepäck sind dieses Mal ein paar nostalgisch-schöne Themen wie Tagebuch-Schreiben, die schwierige Sache mit dem Loslassen, prickelnde Sommergefühle und Kindergartenerinnerungen. Enjoy!