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1000 Fragen an mich selbst - #4

Donnerstag, 15. März 2018

Winnie Pooh Tsum Tsum www.nanawhatelse.at Der Salzburger Buch-Blog


Schon zum vierten Mal gibt es heute 20 Fragen an mich selbst. An dieser wöchentlichen Beitragsreihe merke ich immer, wie unpackbar schnell die Zeit vergeht. Warum kann die Zeit nicht so dahinsausen, wenn man beim Zahnarzt sitzt und Blut schwitzt? In Mathestunden? Warum kann man nicht zweimal mit den Augen blinzeln und der Steuerausgleich ist erledigt? Dann, wenn die Zeit schnell vergehen dürfte, dehnt sie sich genüsslich wie Kaugummi. Und wenn wir dringend mehr Zeit bräuchten (HIER, bitte!), wirft sie sich den Rucksack um, und jubelt: Ich bin jetzt mal dahin. Und zwar mit dem Düsenjet. Adios amigos! Geht es euch auch so mit der lieben Zeit?

Dieses Mal geht es unter anderem um mein Verhältnis zum Bus-Fahren, meine Vorstellung vom Leben nach dem Tod, die Eigenschaften meines Geliebten (ja ja, ihr habt schon richtig gelesen!) und meinen Humor. 

Solltet ihr die ersten drei Beiträge der Reihe 1000 Fragen an mich selbst (initiiert von PINKEPANK!) verpasst haben, findet ihr diese am Ende des Beitrags nochmal verlinkt.



61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Nein. Für mich ist dieses Denken ein Möchtegern-Trostpreis. Wir haben dieses eine Leben, unsere Zeit ist limitiert und gerade deswegen so kostbar.


62. Auf wen bist du böse?
Gerade jetzt? Auf gar niemanden. #jadasgibtsauch


63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Nachdem mein treues Auto letzte Woche unliebsame Bekanntschaft mit einem LKW machen musste (pööööhser LKW!), fahre ich nun noch öfter mit dem Bus als ohnehin schon. Allerdings fahre ich eigentlich recht gerne mit dem Bus, da man während der Fahrt die Nase in ein Buch stecken kann. Mein Auto hätte dafür aber nicht leiden müssen (Hörbücher wurden schließlich für lange Autofahrten erfunden!).


64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Am meisten Kummer bereitet mir, nicht helfen zu können. In solchen Situationen war ich schon einige Male und die Ohnmacht, die man dabei fühlt, ist nur schwer auszuhalten.


65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Ja. Eine ehrliche, eigenständige, hart arbeitende, erfolgreiche und verliebte Frau, die was mit Sprache und Büchern macht und gute Freunde hat.


66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Zu Ben E. King. Zu Pink. Zu Brian Fallon. Zu den Beatles. Zu allem, was mir gefällt.


67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Was für eine nette Frage. Also in meiner letzten Zeitungsannonce (Liebe Studentin sucht Abenteuer fürs Leben, Chiffre: ftw2018) habe ich das ganz ausführlich beschrieben. #quatsch

An meinem Freund (so interpretiere ich „Geliebter“ jetzt einfach) schätze ich, dass er

· mich zum Lachen bringt, auch wenn mir zum Heulen zumute ist oder ich auf 180 bin,

· mich runterholt, wenn meine Ängste wieder mal über alle Berge mit mir wollen,

· mich bei jeder hirnrissigen und kindischen Idee unterstützt

· weiß, wie toll ich es finde, wenn unsere Küsse nach Eistee, Kirschen und Sommer schmecken.


68. Was war deine größte Anschaffung?
Mein Freund. Nicht ganz billig, aber unkaputtbar und hält ganz schön was aus.


69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Das kommt ganz darauf an, was da bei der ersten schief gegangen ist. Aber eher: nein. Oder doch?



Ohana Funko Pop Stitch www.nanawhatelse.at Der Salzburger Buch-Blog

Ohana means family.
Family means nobody gets left behind or forgotten.
Zitat aus dem Disney-Film "Lilo & Stitch"


70. Hast du viele Freunde?
Nein. Aber die besten der Welt.


71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Flügelmutter.
(So nennt mich mein Schwager seit neuestem, aufgrund meiner Dumbo-Ohren-Komplexe.)


72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? 
Jap. Ich hab als Kind auch bei einer Dirndl-Modenschau mitgemacht und mit Blumen um mich geworfen, bin mir aber nie sicher, ob ich in meinem Lebenslauf „modeln“ anführen soll.


73. Wann warst du zuletzt nervös?
So würde ich meinen Grundzustand beschreiben. „Nervös“ ab Werk.


74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Die Menschen, Bücher und Kuscheldecken darin.


75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Vor allem online.


76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Als Kind habe ich ein uraltes, zerfleddertes Märchenbuch, das wohl schon so einige Generationen klebriger Kinderhände mitmachen musste, in die Finger bekommen, in dem das Märchen „Jorinde und Joringel“ wundervoll illustriert abgedruckt war. Das hat mich damals unglaublich fasziniert (und tut es heute noch). Dieses Märchen hat einfach alles, was ein guter Pageturner braucht: Ein Liebespaar, eine Zauberblume, eine rachsüchtige Hexe, die Menschen zu Stein und in Nachtvögel verwandelt … Aber natürlich sind auch „Die Schöne und das Biest“ und „Peter Pan“ auf der Liste der am öftesten von mir gelesenen Märchen vertreten (auch wenn letzteres streng genommen ja gar keines ist).


77. Was für eine Art Humor hast du?
Einen guten? Er und mein Appetit streiten sich ja immer, welcher von ihnen besser ist.

Ich mag schwarzen, trockenen Humor, der spontan ist und einen so zum Lachen bringt, dass man am nächsten Tag glauben könnte, man hätte ein Bauch-Workout hinter sich. Ich habe selbst wohl auch eine sarkastische Ader, die – gepaart mit meinen Augenbrauen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben all meine Gedankengänge pantomimisch wiederzugeben – auch schon 90% meines unnachahmlichen Charmes ausmachen. Andere Dinge für die Leute mich lustig finden: mein Moonwalk, mein Dackelblick, meine Eichhörnchen-Hausschuhe (es sind KEINE Meerschweinchen!).


78. Wie oft treibst du Sport?
Leider zu selten, allerdings bin ich zurzeit hartnäckig dabei, das zu ändern.


79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Ich bin ein Mensch, der richtig gerne in der Masse verschwindet und damit überhaupt kein Problem hat. Ich bin aber auch ein Mensch, der sich immer wieder in schräge Situationen manövriert und damit „bleibende“ Eindrücke hinterlässt. Ob das gut oder schlecht ist, sei jetzt einfach dahingestellt.


80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Meine Wärmflasche und meine Familie. Nicht in dieser Reihenfolge.


Weitere Beiträge aus der Reihe 1000 Fragen an mich selbst: