[Down Under] 10 Tage quer durch den Pazifik schippern…

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[Down Under] 10 Tage quer durch den Pazifik schippern…

Mittwoch, 25. Juni 2014



Nana und Handtuchbärli
an Bord der Carnival Spirit
… das hat die Nana gerade gemacht. (An dieser Stelle eine große Entschuldigung an alle, die mir getippselt haben und vergebens auf ein Lebenszeichen von mir gewartet haben.) Alle diejenigen, die kurz davor waren eine Vermisstenanzeige aufzugeben (*seitenblick aus der ferne auf mama werf*), ihr dürft aufatmen: das Land hat mich wieder, auch wenn ich dem Leben als Wassernixe durchaus etwas abgewinnen könnte  :p

Da ich gleich meine sieben Zwetschgen für meinen morgigen Flug nach Alice Springs im Herzen Australiens packen muss, erzähl ich euch nur ganz kurz, was ich die letzten Tage so erleben durfte!

Nach 3 Tagen nonstop auf See kam das erste Mal Land in Sicht. Setzt man Fuß auf Port Vila (auf Vanuatu) fühlt man sich nicht nur an einen fremden Ort sondern auch in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt. Hier ticken die Uhren definitiv laaaaaaangsamer als in good old Europe.
Jedem wurde wohl schon einmal die Frage gestellt, was er auf eine einsame Insel mitnehmen würde :D Tja, ich ging mit meinem Badetuch und einem Buch von Board. Survivaltechnisch ist das vermutlich eine Katastrophe der Extraklasse, aber für Genießer vollkommen ausreichende Ausrüstung :P Auf Mystery Island (die Insel hat ihren Namen dem Aberglauben der Bewohner der Nachbarinsel zu verdanken, welche felsenfest davon überzeugt sind, dass es nachts auf Mystery Island spuken würde) lebt tatsächlich keine Menschenseele, dafür machen es sich viele winzigkleine, kecke Einsiedlerkrebse zwischen Palmen und Kokosnüssen im Sonnenschein gemütlich.
 
Nachdem wir den Archipel von Vanuatu hinter uns gelassen hatten, wurde New Caledonia angesteuert. Lifou Isle ist eine wunderschöne Insel mitten im Südpazifik, auf der die Zeit wirklich fast stehen zu bleiben scheint. Tatsächlich wird sie so beschrieben: „Time here seems to pass more slowly. It’s as if it is measured by tides, sunrises and sunsets rather than by clocks.”  Hier gibt es nur wenige Einwohner, für Hektik und Stress gibt es keinen Platz und obwohl Lifou ein wirklich idyllisches Plätzchen voller kleiner Wunder ist, bin ich doch immer wieder dankbar, nach ein paar gestohlenen Momenten im Paradies wieder ins Jahr 2014 zurück zu dürfen.
Das letzte Mal wurde vor Noumea, der Hauptstadt von New Caledonia Anker gesetzt. Das geniale daran: Tatsächlich habe ich einen kleinen Ausflug nach FRANKREICH gemacht. Die Leute hier sind zwar tausende Kilometer von Europa entfernt, haben aber einen französischen Pass und sind mehr als stolz darauf, dass viele der Profis der nationalen Segel- und Schwimmteams Frankreichs aus Noumea kommen :o) Noumea wurde mit dem berühmten „Le Petite Train“ erkundet! Mit der Tchou Tchou Bahn gings also quer über die ganze Insel bevor es wieder hieß: Ahoi und Segel setzen!
Nach 2 weiteren Tagen auf See bin ich jetzt wieder in Sydney angekommen und schon morgen in aller Früh geht mein Flieger nach Alice Springs. Ich bin schon sehr gespannt aber auch dezent nervös, denn nach 10 Tagen, in denen ich nur genossen und gefaulenzt habe und zu einem verweichlichten Touri-Ei mutiert bin, wartet nun das wilde Outback auf mich.
 PS: Ich schulde euch mittlerweile wohl einige dutzend Rezensionen…. Aber es hat sich herausgestellt, dass es sich beim Reisen einfach soooo schön lesen lässt und der PC dabei irgendwie immer öfter in einer dunklen Ecke verstaubt. Im August könnt ihr euch dafür auf eine Buchbesprechungsflut gefasst machen :D *wuhahaha* 

Auf nach Alice Springs!:o)
What I Like About You - The Romantics

Ich hab euch lieb, bis bald!
Eure Nana *zwinker*

1 Kommentar:

  1. little monster ;)7. Oktober 2014 um 02:38

    moiiiiiii ich hab da was entdeckt, was suuuupersupersupersuperüüüüss ist :D die NANAAAAAA :D das handtuchbärliiiii natürlich auch ;) *g*...

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Ich freue mich immer über ein paar nette Zeilen. Tippselt mir doch was Flauschig-Fluffiges!